Sonntag, 19. März 2017

DIY: Sternteppich selbstgemacht

Es ist schön, wenn im Verlauf des Tochterumzugs auch selbstgemachte Dinge 'von Mama' gebraucht werden. Und wirklich -  so eine stylische Studentenwohnung verträgt doch einiges an kreativen Ideen. (Wie mich das freut!).

Alles kann ich euch natürlich nicht zeigen, denn so Mitten in der Arbeit dachte ich nicht immer daran, auch mal den Foto auf die entstandenen Lösungen zu halten. Doch ein paar umgesetzte Ideen kann ich euch dennoch zeigen.

Heute zum Beispiel den neuen Küchenvorleger  

 
Aus einem kleinen, sehr günstigen Flickenteppich wird durch den aufgemalten Stern ein echter Hingucker.

Um die Appretur aus dem Teppich zu entfernen, habe ich ihn erst mal im Schonwaschgang bei 40 °C in der Waschmaschine gewaschen. Nach dem Trocknen noch kurz mit dem Bügeleisen geglättet und gut.

Aus Freezer Paper (kommt vom amerikanischen Markt und ist ein beschichtetes Haushaltspapier, verwendet zum Verpacken/Einfrieren von Lebensmitteln bzw. Tiefkühlkost) habe ich mir eine Sternenvorlage geschnitten. 
Das Besondere an diesem Papier ist, dass man es aufbügeln und rückstandsfrei wieder abziehen kann.


Den Sternvorlage habe ich selbst gezeichnet. Mit einem Cutter lässt sich der Stern gut aus dem Papier ausschneiden
 
Eigentlich wollte ich hier beschreiben, wie ihr einen gleichmäßige Sternenvorlage unter Zuhilfenahme der Kreisformel U = d x pi  (Umfang = Durchmesser mal 3,14) herstellen könnt. Doch ist dies relativ beschreibungsintensiv, so dass ich das jetzt mal sein lasse. Sollte es wirklich jemanden interessieren, kann ich dazu gerne einen separaten Beitrag machen. 

Also wo war ich stehen geblieben ...?
Ja. Also dieses Freezer Paper ist so etwas wie ein Pergamentpapier mit einer Kunststoffbeschichtung. Dadurch lässt es sich auf eine hitzebeständige Unterlage aufbügeln. Die beschichtete Seite muss dabei nach unten zeigen, also in Kontakt mit der Unterlage kommen. Beim Bügeln riecht es übrigens gar nicht nach Plastik, wie man vielleicht vermuten würde.


Diese Klebe-Eigenschaft macht das Papier perfekt, um daraus Schablonen für einen Farbauftrag herzustellen.

Wenn man wenig Farbe aufnimmt und mit einem harten "Stupfpinsel" von oben her auftupft, läuft keine Farbe unter die Kanten. (Wenn man allerdings ungeduldig ist und zu viel Farbe aufstreicht, kann das schon passieren ... ich spreche da aus Erfahrung.).

Ich verwende übrigens normale weiße Acrylfarbe (auf Wasserbasis). Ich habe es ausprobiert: die hält auch intensives Begehen und diverse Maschinenwaschgänge aus.


Wenn die Farbe etwas angetrocknet ist, zieht man die Schablone vorsichtig ab.



Gut trocknen lassen.
Am besten über Nacht. Dann ist die Farbe schön fest, denn man will ja darauf herumlaufen.

Den Vorleger mit dem kleinen Stern - auf dem Bild unten - habe ich schon vor ein paar Jahren gemacht. Und er hält immer noch, obwohl ich ihn schon etliche Male durch die Waschmaschine gejagt habe.

Aber selbst wenn die Farbe etwas abgehen sollte, ist es nicht so schlimm. Dann sieht es halt etwas 'shabby' aus bzw. man kann jederzeit mit Farbe nachpinseln.
 



Schablonen aus Freezer Papier habe ich auch schon für Buchstaben, Schriftzüge und andere Formen verwendet. So eine Rolle Papier reicht ziemlich weit, da relativiert sich der Anschaffungspreis letztendlich dann doch.
 
Und auf diese Art können auch wir Bastlerinnen, die leider keinen tollen Schneideplotter ihr eigen nennen, Vorlagen und Schablonen herstellen. Die sehen zwar auch 'handgemacht' aus, aber das ist ja nichts Schlimmes.

Und? Auch Lust auf bemalte Vorleger bekommen? Dazu eignen sich verregnete Sonntage wie heute ganz besonders...

Montag, 13. März 2017

Upcycling: Mandarinenkisten an der Wand

Kennt ihr eigentlich schon mein Instagram Account?

Denn wer mir auf Instagram folgt, der weiß, dass wir zur Zeit im Umzugs- und Aufräummodus sind. 

Tochterkind zieht endgültig weg aus der elterlichen Wohnung (wohl wissend, dass trotzdem immer ein kuscheliges Bett für Sie bereit ist...). Was aber auch heißt, dass Umzug, Wohnungsrenovierung und Möbelhausbesuche (juhuu!) auf dem Plan stehen. Und das nagt natürlich an meinem Freizeitkonto. 

Ich will eigentlich nur sagen: Da das Leben 1.0 mir natürlich wichtiger ist als mein Online-Leben, gibt's in nächster Zeit wohl eher kurze Blogposts. So wie diesen hier:

Kleine Regale aus Mandarinenkistchen

Während des Winters kaufe ich Mandarinen bevorzugt in den kleinen Holzkistchen. Denn diese lassen sich wunderbar weiterverarbeiten. Oder als kleines Wandregal nutzen.

Es reicht, wenn man sie innen und außen mit 1 - 2 Schichten weißer Acrylfarbe anmalt und ein Stück Designpapier auf den Boden einlegt oder klebt. 


Sonntag, 5. März 2017

Einfach zu viel Zeugs ....


Mein Pech ist es, dass ich mich schlecht von etwas trennen kann. Egal was es ist, bevor ich es wegwerfe, ertönt ein Signalton in meinem Kopf und eine Leuchtschrift fragt "Kann man daraus noch etwas machen?".

Da mein do-it-yourself Herz meist mit einem lauten "Ja!" antwortet, könnt ihr euch vorstellen, wie schwierig es ist, eine übersichtliche Ordnung in der Wohnung zu halten. Von minimalistischer Eleganz in der Einrichtung ganz zu schweigen.

Mittwoch, 1. März 2017

DIY: 'bildschoenes' Seilkörbchen & Buchvorstellung

Heute darf ich quasi auch mal ein bisschen Werbung machen .. und ich freue mich. Warum?  Lest und staunt ...

Der Blog bildschoenes von Julia ist schon lange ein stetiger Quell der Inspiration für mich. Was heißen soll, ich finde ihre Sachen unglaublich schön, originell, toll gemacht und super inspirierend. Sie war auch der Grund, dass ich letzten Sommer zwei Blogposts zum Thema Nähen mit Seil gemacht habe.