Freitag, 30. September 2016

11 Psychologische Alltagstricks (Teil 1)

 
Ich habe euch noch gar nicht erzählt, dass ich auf meine alten Tage wieder unter die Studenten gegangen bin. Ein klein wenig, immerhin. 

Vor 8 Wochen habe ich ein Fernstudium begonnen, das ich gut neben der Arbeit (und neben den ganzen DIY Projekten) schaffen kann. Eine Freizeitbeschäftigung der besonderen Art.
 

Viele viele Jahre nach Schule und Uni wage ich mich also auf Neuland: ich will mir fundierte Kenntnisse im Bereich des Social Media Mangements aneignen
Das alles wird etwa 12 Monate dauern.
Zwei davon habe ich bereits hinter mir.
Und was soll ich sagen... es macht mir total viel Spaß. Fordert mich und meinen Kopf und ich lerne so viel Neues.





 

Deswegen bin ich natürlich sehr viel im WWW unterwegs und kürzlich sind mir dabei ein paar super-hilfreiche psychologische Alltagstipps („psychologische Life-Hacks") untergekommen, die ich euch unbedingt vorstellen möchte.


Um was geht es im Kern?

Hirnforscher schätzen, dass etwa 90 Prozent der menschlichen Entscheidungen durch Gefühle getroffen werden.
Wie also stelle ich es an, dass mein Gegenüber mir positive Gefühle entgegenbringt? Denn wenn jemand mich mag, sich in meiner Gegenwart wohl fühlt, dann wird er auch positive Entscheidungen zu meinen Gunsten treffen. Wie kann ich das beeinflussen?


Viele der Tipps von Daniel Ndukwu  finde ich dafür besonders hilfreich. Doch beurteilt selbst:



1. FRAUEN SOLLTEN MEHR ROT TRAGEN
Untersuchungen haben gezeigt, dass Männer bereit sind, für Frauen, die sich in ROT kleiden, die unmöglichsten Dinge zu tun. Und zwar Dinge, die sie normalerweise nicht für eine Frau machen würden (inkl. Geld borgen oder sie über die Straße tragen).
[Wieso hab' ich keine roten Klamotten??]

 


2. ÜBERRASCHE DEINEN CHEF MIT LÖSUNGEN ANSTATT NUR MIT PROBLEMEN
Die meisten Menschen gehen zu ihren Vorgesetzten, wenn sie ein Problem bei der Arbeit / mit der Arbeit haben. Somit verknüpft der Chef die Person gedanklich mit einem Problem, das er lösen muss.

Will man sich lieber positiv in Szene setzen, sollte man zusammen mit dem Problem gleich einen Lösungsvorschlag mitbringen. Das bleibt beim Chef positiv im Hinterkopf und zahlt sich irgendwann aus.


3. EINFACH MAL DEN MUND HALTEN

Bekommst du auf eine Frage eine ungenügende, dumme Antwort, dann sei still und halte mit der Person direkten Augenkontakt. 
Du sagst ihr damit, dass du auf „mehr“ wartest und setzt sie in gewisser Weise unter Druck, so dass sie automatisch mit weiteren Informationen herausrückt.

Wieso auch immer – aber es funktioniert.

Besonders gut in wichtigen, entscheidenden Situationen, wie Verhandlungen.  


4. BRINGE SIE DAZU, DICH ZU MÖGEN
Und zwar mit dem Ben Franklin Effekt – einem psychologischen Phänomen, das man ausnutzen sollte: 


    Eine Person, die jemandem einen Gefallen getan hat, 

    ist eher bereit dieser Person einen weiteren Gefallen 
    zu tun, als wie wenn diese Person zuvor ihr einen
    Gefallen getan hätte.

Hää?? 


Also:
Jemand leiht dir seinen Rasenmäher lieber, wenn er dir vorher schon einmal etwas geliehen hat.
Sogar lieber, als wenn du ihm vorher schon einmal deine Heckenschere ausgeliehen hättest.

Warum?
Man redet sich unbewusst ein, dass man der Person deshalb geholfen hat, weil man sie gerne mag. Und das wirkt nach – und man mag die Person auch weiterhin gut leiden.
Fazit: Wenn du möchtest, dass dich jemand mag, dann leihe dir etwas von ihr aus.

Das Gegenteil gilt aber auch:
Hat man jemandem Unrecht getan, findet man ihn nach einer gewissen Zeit unsympathisch. Grund dafür: wir machen denjenigen unbewusst schlecht, um unser eigenes Fehlverhalten zu rechtfertigen.
Fazit: Wenn du von jemandem einmal ungerecht behandelt wurdest, wird er dich künftig nicht mehr gut leiden können.


5. JEMANDEN OFT BEIM NAMEN NENNEN
Man findet Menschen charmant, die die seltsame Angewohnheit haben, dich oft mit deinen Namen anzusprechen. 


Nutze diesen Effekt! Wenn du also mit jemandem im Gespräch bist, kannst du dir seinen Namen am besten einprägen, indem du ihn während der Unterhaltung oft mit seinem Namen ansprichst. 

Dies hat außerdem den schönen Effekt, dass dich diese Person sympathisch finden wird.


6. LERNEN DURCH LEHREN
Studien zeigen, dass du wesentlich mehr Wissen behältst und sich dein Gesamtverständnis vertieft, wenn du jemandem dein Wissen beibringst. 




7. BEGEISTERUNG IST ANSTECKEND
Macht eine Situation dich nervös und du bist sehr aufgeregt, dann überspiele dies durch „Begeisterung“. Die Menschen um dich herum werden genau dieses Gefühl aufnehmen und es widerspiegeln.

Die positiven Schwingungen die dadurch auf dich zurück kommen, lassen deine Nervosität verschwinden. 



8. EIN BISSCHEN ANFASSEN BITTE
Berührungen sind ein sehr wirksames Hilfsmittel.
Kellner, die die Kunst der dezenten Berührung beherrschen, erhalten deutlich mehr Trinkgeld.
 

Wenn du also mit jemandem sprichst, dann berühre ihn dabei ganz leicht am Arm, Schenkel oder Knie – damit betonst du deinen Standpunkt und machst, dass sich der andere in deiner Gegenwart wohl fühlt.


9. SEI EIN AKTIVER ZUHÖRER
Gute Zuhörer sind beliebt. 


Was du tun musst?
Wenn jemand mit dir spricht, halte den Augenkontakt, stelle klärende Rückfragen und gib Rückmeldungen wie „aha“, "wirklich?", "oh!", usw. - das zeigt, dass du Interesse am Gesagten und deinem Gegenüber hast.



10. REDEPAUSEN

Damit man dir gerne zuhört:
- Die optimale Redegeschwindigkeit sind 3,5 Wörter pro Sekunde.  

- Pro Minute sollte man 4 - 5 kleine Pausen machen.


11. EINFACH MAL NICKEN
Nicken ist ein allgemein bekanntes Signal der Zustimmung. 


Wenn du vor jemandem nickst, dann beginnt diese Person ebenfalls zu nicken. Dadurch wird dein Gegenüber in eine positive, zustimmende Gemütslage versetzt. Also eine gute Ausgangsbasis, wenn du jemanden um einen Gefallen bitten möchtest!


Das war's erst mal für heute.
Die restlichen Tipps und Tricks erfahrt ihr dann nächste Woche. 

Habt's gut bis dahin!


 


Donnerstag, 22. September 2016

DIY: gehäkelte Bast-Clutch

Ich gehe immer mit Tasche aus dem Haus. Mit einer großen Tasche. Denn ich bin nun mal der Taschen-Typ "Je-größer-desto-besser-damit-der-ganze-Hausrat-reinpasst"

Täglich schleppe ich ein echtes Ungetüm von Tasche mit mir herum, die alles enthält, was man so den Tag über - oder bei einem längeren Abenteuerurlaub (*hüstel*) - so brauchen könnte. 

Aber manchmal geht mir meine Monster-Bag einfach auf den Geist und ich sehne mich nach Minimalismus. Weniger ist manchmal eben mehr. 

Na, wenn das nicht nach einer Clutch schreit!



Schon lange hat eine bestimmte Häkeltasche meine Begehrlichkeit geweckt. 
Ich habe sie vor einiger Zeit auf Pinterest entdeckt und ihre Spuren zurückverfolgt ... bis zu einer US-Bloggerin, die dafür sogar ein Tutorial anbietet.  

Schaut mal vorbei auf  www.deliacreates.com



Allerdings habe ich dazu andere Materialien als Leder und Wolle/Garn verwendet. 
Ich machte quasi eine 'vegane' Version der Clutch, indem ich auf Kunstleder & Bast zurückgriff. 

Dienstag, 20. September 2016

Kräuter haltbar machen

Es ist Erntezeit .... auch für meine Balkonkräuter.

Die letzten Sommerwochen haben das Grün auf meinem Balkon explodieren lassen. Es gibt also genug von jedem Kraut, damit ich auch im Winter noch etwas davon habe.

Ja, natürlich schmecken sie auch frisch gepflückt ganz herrlich ...
Zum Beispiel frische Pfefferminze im Himbertee; hmmmm!



Schaut mal - meine Pfefferminze hat die Sonne eingefangen.

Sonntag, 18. September 2016

Upcycling: Drahtkörbe mit Farbe

Körbe & Körbchen kann man ja nie genug haben, findet ihr nicht auch?

Darum habe ich zwei angerostete Drahtkörbe aus den 90ern von ihrem Kellerdasein befreit und ihnen mit Farbe eine zweite Chance gegeben. 

Einen davon habe ich mit hellblauer Kreidefarbe gestrichen und benutze ihn bereits den ganzen Sommer über als Obstkorb.



Freitag, 16. September 2016

Der fluffig-saftigste Zucchinikuchen überhaupt

Hej - ich bin zwar kein Foodblogger (meist ist das Essen schon weg, bevor ich es hätte fotografieren können ...), aber hin und wieder gibt es einige DIYs aus meiner kleinen Küche, von denen ich euch unbedingt erzählen muss. 

Wie zum Beispiel von diesem Rezept für den besten, fluffigsten, saftigsten, leckersten Zucchini Kuchen ever. 



Im Moment ist ja Erntezeit und viele von euch haben wahrscheinlich Zucchini aus dem Garten bis zum Abwinken. 

Sonntag, 11. September 2016

DIY: Und noch mehr Tafelfarbe

Nachdem der Topf mit Tafelfarbe schon mal offen war, haben sich noch einige Dinge gefunden, denen damit neues Leben eingehaucht werden konnte.  
Wollt ihr ein paar davon sehen?

Mein "Tablet" .... beliebig beschreibbar:




Und die dazugehörige Nachrichten-Tasse, für die allerdings Handspülen empfohlen ist.

Dienstag, 6. September 2016

Upcycling: Rahmen mit Tafelfarbe

 

Auf Instagram habe ich es schon kurz gezeigt.
Mein neuestes Upcycling Projekt: 



Die Verwandlung eines alten Bilderrahmens in eine Tafel.