Montag, 20. Februar 2017

Resteverwertung Nr. 3: Hasenwilde Strümpfe & andere Wollheiten

Das Wollreste-Thema ist nach wie vor nicht abgeschlossen. Denn bevor ich neue Wolle kaufen kann, wollte ich ja meine alten Bestände deutlich reduzieren.

Meine Strumpfwolle zum Beispiel. 

Da gab es viele verschiedene Farben, die alleine für ein Paar Socken nicht mehr ausreichten. 
"Macht nix", dachte ich, "ich mixe einfach bunt darauf los."



Und wer sagt eigentlich, dass der rechte und der linke Strumpf gleich aussehen müssen?

Ähnlich reicht doch.

So entstanden ein paar echt hasenwilde Kombinationen.
Die hier ist die schlimmste .... 


Aber Herr L. trägt sie tapfer.

Da ist ihm dieses Paar schon lieber. Vor allem, weil sie schön lang sind.


Was auch toll aussieht ist, wenn man eine Wollsorte "streckt", indem man dazwischen mit einer neutralen Farbe arbeitet. Hier: Weiß.


Na, ihr habt doch sicher auch noch Strumpfwoll-Leichen in der Schublade, oder? Dann hoffe ich, dass ich euch zum "hasenwilden Stricken" animieren konnte.

Kleinere Wollreste lassen sich aber auch als Schreibtischdeko verarbeiten ...


oder für Pulswärmer verwenden.

Der eine oder andere Baumwollgarn Rest flog auch noch bei mir herum. Daraus entstanden praktische Waschläppchen 


und Spüllappen (hier  aus Baumwoll Bouclé Garn aus den 80er Jahren). Doppelt genommen reicht 1 Knäuel dann genau für 1 Tuch. 




Ihr seht also, mein Wollresteberg ist schon deutlich geschrumpft.
Dann mache ich mich mal auf, um neue Wolle zu besorgen. 
😉




 

Dienstag, 14. Februar 2017

Resteverwertung Nr. 2: Strickanleitung für Stirnband und Wärmflaschenhülle

Tut mir leid, wenn es derzeit etwas wolllastig wird (was für ein schönes Wort), doch es ist Winter, und da habe ich immer irgendetwas auf der Nadel. 
Aber ihr werdet sehen, spätestens nach Ostern wandern Häkel- und Stricknadeln wieder in die Versenkung. Und bis dahin möchte ich auch den Großteil meiner Wollreste verarbeitet haben.

Ich war ein bisschen fleißig. Zum Beispiel habe ich eine neue Wärmflaschen-Hülle gestrickt. Und zwar nach einer früheren Anleitung von mir. (HIER). 

Mit jeder Farbe wurde immer so weit gestrickt, bis sie aufgebraucht war. 


Ich hoffte ja, dass ich das Rot nicht verwenden muss, doch irgendwie passte es am Ende dann doch.



Sie tut nun für den Rest des Winters ihren Dienst bei mir im Bett ... 

Was in letzter Zeit auch noch von meinen Nadeln sprang, das sind zwei "geflochtene" Stirnbänder für warme Ohren. 



Also eigentlich sind die Stränge nicht verflochten, sondern das Stirnband besteht aus einem gestrickten Zopf. 
Der geht gar nicht schwer. Ihr braucht dazu: 

- 2 Stricknadeln 
- eine Hilfsnadel (oder Zopfnadel).
- Wolle die mit Nadeln in Gr. 7 verstrickt wird (100lfm/100g)
- Stopfnadel

Die Abkürzungen bedeuten: Rh = Reihe, Ma = Masche, RM = Randmasche

Also los:
17 Maschen anschlagen. Davon sind 2 für die Randmaschen und 15 Maschen für den 3-Strang-Zopf, glatt rechts gestrickt 

1. Rh: RM, 15 Ma rechts stricken, RM
2. Rh: RM, 15 Ma inks stricken, RM
3. Rh: RM, 5 Ma auf die Hilfsnadel VOR die Arbeit legen, die nächsten 5 Ma rechts stricken, dann die 5 Ma der Hilfsnadel rechts stricken, die nächsten 5 Ma rechts stricken, RM

4. - 8. Rh: 1 Rh links / 1 Rh rechts (= glatt rechts) stricken.

9. Rh: RM, 5 Ma rechts stricken, 5 Ma auf die Hilfsnadel HINTER die Arbeit legen, die nächsten 5 Ma rechts stricken, dann die 5 Ma der Hilfsnadel rechts stricken, RM

10.-14. Rh: 1 Rh links / 1 Rh rechts (= glatt rechts) stricken.

Die Reihen 3 bis 14 immer so lange wiederholen, bis der Zopf um euren Kopf passt.
Habt ihr die richtige Höhe erreicht, alle 17 Ma abketten.

Die kurzen Seiten hübsch zusammennähen.
Aufsetzen, fertig.



Meine Wollreserven lichten sich .... 

Donnerstag, 9. Februar 2017

Resteverwertung Nr. 1: Viele Wollreste und ein Kuschelschal

Kennt ihr das? Überall verstecken sich bunte Wollreste und überzählige Wollknäule. Sie bevölkern Tüten, tummeln sich in Schubladen und schlummern in kleinen Körben.




Darum beschloss ich, erst wieder neue Wolle oder Garn zu kaufen, wenn ein Großteil dieser hartnäckigen Bestände  abgebaut ist.


Somit werdet ihr in nächster Zeit einige Dinge zu sehen bekommen, die aus diesen Wollreserven entstanden sind.


Wie zum Beispiel mein neuestes Werk: den extra-warmen Boshi-Schal.


Mittwoch, 1. Februar 2017

Blätterteig im Waffeleisen

Es gibt Tage, da brauche ich Nachmittags einfach etwas Süßes zum Kaffee. Doch meist ist es zu viel, für mich alleine einen ganzen Kuchen zu backen. (Nicht, dass ich ihn nicht essen würde ...das ist ja das Problem...).

Somit sind für mich süße Kleinigkeiten perfekt, die sich schnell auf den Kaffeetisch zaubern lassen. Wie zum Beispiel .... 


Dienstag, 31. Januar 2017

DIY: Stoppersocken mit Autsch!

Im Winter auf selbstgestrickten Socken durch die Wohnung zu schleichen, das ist einfach wunderbar. 




Wenn nur die Holzböden nicht so glatt wären ....
Denn hin und wieder - wenn man in Eile ist - schlittert man um die Ecke und fällt fast auf die Nase. Das nervt.

Als mir kürzlich eine "flüssige Sockensohle" (häää?) über den Weg lief, griff ich natürlich sofort zu. Ich wollte damit meine Stricksocken pimpen, um künftig rutschsicher durch die Wohnung zu kommen. Sehr verlockend!

Montag, 23. Januar 2017

Gestrickt: Anleitung für Lieblings Baggy Beanie

Offensichtlich bin ich nicht die Einzige, die mit den derzeitig eisigen Temperaturen da draußen nicht einverstanden ist. Doch jammern hilft hier bekanntlich nicht. Und so stricke ich emsig - bei flackerndem Feuerschein - dicke Schals und wollige Mützen für all meine Lieben

Für das derzeitige Lieblingsmodell gibt es heute meine Anleitung. Und ein klein bisschen Werbung zu meinen neuen Etiketten muss auch sein. (Ich freu' mich so darüber!)


Samstag, 14. Januar 2017

Rezept: Orangenkuchen im Glas gebacken

Jetzt, wo die Weihnachtsgewürze so langsam wieder im Schrank verschwinden, mag ich gerne mal Gebackenes, das nach Orangen oder Zitronen duftet. Wie zum Beispiel diesen



Da ein ganzer Kuchen für mich alleine zu viel ist (Herr L. isst nämlich keinen Kuchen), sind diese kleine Kuchen im Glas optimal für mich. Die halten sich bis zu 4 Wochen (theoretisch zumindest 😉) und lassen sich auch gut als Mitbringsel verwenden.

Das Rezept